Was bedeutet ...
Das Qualitätsmanagement - DIN EN ISO 9001:2008
Eine Zertifizierung nach ISO 9001:2008 demonstriert allen Beteiligten, dass unser Unternehmen konsequent nach effektiven Qualitätszielen und Leistungsvorgaben arbeitet und unseren Kunden sowie uns einen zuverlässigen Zulieferer findet, der die gewünschten Dienstleistungen, Produkte und Ergebnisse zu liefern versteht.
Bestandteil der neuen ISO 9001:2008 ist das Bekenntnis zur kontinuierlicher Verbesserung und ein prozessorientierter Ansatz. Die sich durch die Einführung eines Qualitätsmanagementsystems ergebenden Einsparungen werden nahezu immer die entstandenen Kosten ausgleichen.
Diese Norm beschreibt modellhaft das gesamte Qualitätsmanagementsystem und ist Basis für ein umfassendes Qualitätsmanagementsystem.
Die acht Grundsätze des Qualitätsmanagements:
1. Kundenorientierung
2. Führung
3. Einbeziehung der Personen
4. Prozessorientierter Ansatz
5. Systemorientierter Managementansatz
6. Kontinuierliche Verbesserung
7. Sachbezogener Entscheidungsfindungsansatz
8. Lieferantenbeziehung zu gegenseitigem Nutzen
Die Einführung eines Qualitätsmanagementsystems ist eine strategische Entscheidung für eine Organisation.
Wenn eine Organisation sich stärker an ihren Kunden orientieren will, um Wettbewerbsvorteile zu erlangen, hat sie mit dieser Norm einen Mantel, mit dem sie sich kleiden kann. Die Norm gibt nur einen bestimmten Rahmen vor, der viel weiter gefasst ist als die Vorgängernormen.
Der prozessorientierte Ansatz basiert auf den vier Hauptprozessen einer Organisation, welche einen Input in einen Output umwandeln.
Die vier Hauptprozesse sind:
1. Verantwortung der Leitung
2. Management von Ressourcen
3. Produktrealisierung
4. Messung, Analyse und Verbesserung
Die Norm betrachtet diese Prozesse (Vorgänge) und vergleicht die Eingabe mit der Ausgabe.
DIN 77200
Um die Qualität von Leistungsangeboten transparent und nachweislich zu machen, ist ein branchenspezifisches Gütesiegel für Kunden und Sicherheitsdienstleister gleichermaßen wichtig. Mit der neuen DIN 77200 werden erstmals einheitliche und nachprüfbare Standards für Sicherheitsdienstleister definiert. Speziell ausgerichtet auf beispielsweise:
- Objekt- und Werkschutz
- Personen- und Begleitschutz
- Veranstaltungsdienste
- Notruf- und Service-Leitstellen
- Brandschutz
- Sicherungs- und Ordnungsdienste im öffentlichen Raum
- Geld- und Wertdienste
- Alarmaufschaltung und –verfolgung
Zweifellos wird das wachsende Interesse an Sicherheitsdienstleistungen die Kunden aus Wirtschaft und öffentlichen Bereichen veranlassen, in Zukunft die DIN 77200 bei Ausschreibungen vorauszusetzen.



